Lange Tage und angenehme Nächte

17. Mai 2012

Lunea

Ich stehe am Fenster und sehe hinaus. Es ist Nacht. Auf der anderen Seite tobt das Chaos. Es ist fast taghell. Menschen kämpfen auf der Straße. Prügeln sich. Liefern sich Feuergefechte. Kugeln schlagen auf dem Fenster auf. Autos brennen. Explosionen. Mal näher, mal weiter weg. Ich kann sie spüren.

Es raschelt.

Meine Hand schnellt in Richtung Holster. Automatisch. Zu schnell für das Auge. Sie greift ins Leere.

Natürlich tut sie das.

Ich bin Nackt.

Ich blinzle.

Ich hatte wieder einen Wachtraum. Von Früher. Einem anderen Leben. Einem anderen Ort. Einer anderen Zeit

Es ist Nacht. Es ist dunkel. Es regnet. Ich höre die Tropfen. Sie schlagen auf dem Fenster auf. Es Blitzt. Es Donnert. Mal näher, Mal entfernter. Ich kann es spüren.

Es raschelt.

Dies mal bewege ich mich nicht.

Sie schleicht um die Ecke. Sie schnurrt. Schmeichelt um meine Beine. Springt auf den Sims. Sieht mich mit ihren Grünen Augen an. Ich streiche ihr über den Kopf. Durch ihr graues Fell auf dem Rücken. Sie schnurrt.

Wir sehen uns an.

Sie miaut. Sie springt vom Sims und geht zu ihrem Schlafplatz.

Der Stuhl über dem mein Holster hängt.

Ich lächle. Ich gehe zurück ins Bett.

Ich höre ein Schnurren.

Ich schlafe ein.

Kommentare:

  1. Oh nein, die Zombie-Apokalypse...jetzt schon im Chiemgau! Wird Zeit Lebensmittel und Wasser zu horten, und...oh nein, wo soll ich nur Schusswaffen herbekommen?! *bibber*

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  2. Liest sich wirklich gut.

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